Das Músaem
Chorca Dhuibhne ist zur Zeit dabei, eine neue Bildungspolitik in Zusammenarbeit
mit Oidhreacht Chorca Dhuibhne zu entwickeln. Sie wird breit gefächert
sein und ist gezielt ausgerichtet auf die Besucher des Museums (insbesondere
Kinder und Jugendliche, die die Halbinsel besuchen, um ihre Gälischkenntnisse
zu verbessern), Erwachsene, die an den Gälischkursen von Oidhreacht
Chorca Dhuibhne teilnehmen und unsere wichtigste Interessengruppe, die
einheimische Bevölkerung, sowie alle anderen, die unsere Einrichtungen
im und ums Museum herum nutzen.
Arbeitsblätter
Seit bereits einigen
Jahren stehen unseren jüngeren Besuchern eine Reihe von Arbeitsblättern
zur Verfügung. Diese Arbeitsblätter sind zudem Lehrern und
Studenten auf Lehramt zu Nutze. Sie wurden mit Beihilfe des Amtes für
Kultur und Geschichte ( Heritage Council ) finanziert und von Paul Francis
entworfen; er hat außerdem die Wandtafeln der Daueraustellung
im Museum konzipiert.
Die Themen, die die Arbeitsblätter behandeln, beinhalten das Museum
selber, die nahe gelegene Klostersiedlung Riasc ( Fundstücke davon
sind im Museum ausgestellt) und – unser neuestes Blatt –
Pilgerwanderungen/St Brendan/Der Heiligenpfad. Sie sind sowohl auf englisch
als auch auf gälisch erhältlich. Weitere Arbeitsblätter
über die hiesige Archäologie sind geplant und werden von den
Mitarbeitern von Oidhreacht Chorca Dhuibhne erarbeitet; insbesondere
mit Hinblick auf Schullehrer und die einheimischen Schulkinder. Als
nächstes geplant ist ein Arbeitsblatt über die Verbindung
zwischen Spanien und der Halbinsel Dingle ( mit Schwerpunkt auf der
archäologischen Stätte von Dún an Óir).

Seminare
Von Zeit zu Zeit
finden Seminare über die verschiedenen Aspekte der Kultur und Geschichte
der Halbinsel Dingle statt. Ein besonders erfolgreiches Seminar lief
2004 über die Küsten-Ringwälle hier. ‘Cúirt
Phiarais’ fand im Dezember 2005 statt. Thema dieses Seminars war
die Kultur und Geschichte der Gemeinde von Baile an Fheirtéaraigh
(Ballyferriter) mit Exkursionen zu verschiedenen Stätten, gefolgt
von Vorlesungen am Nachmittag. Beide Seminare wurden finanziell vom
Amt für Kultur und Geschichte (Heritage Council) unterstützt.
Ein weiteres Seminar, 'Pilgerstätten in Corca Dhuibhne and Anderswo'
– fand im November 2006 im Museum statt (in Zusammenarbeit mit
Oidhreacht Chorca Dhuibhne) und mit finanzieller Unterstützung
des Amtes für Kultur und Geschichte ( Heritage Council). Nach einer
Exkursion zu verschiedenen Pilgerstätten am Vormittag folgten Vorlesungen
am Nachmittag. Weitere Seminare sind für die Zukunft geplant .
Geführte Wanderungen und Lichtbildervorträge
Die Museumsdirektorin bietet auf Anfrage von Gruppen
Führungen durch das Museum, sowie geführte Wanderungen zu
Stätten archäologischen Interesses in der Gegend. Sie steht
ausserdem zur Verfügung, Lichtbildervorträge über verschiedene
Aspekte irischer Archäologie, aber im Besonderen die der Halbinsel
Dingle, zu geben
Veröffentliche Werke
Ogham Stones of the Dingle Peninsula/Clocha Oghaim Chorca Dhuibhne
(Oghamsteine der Halbinsel Dingle) wurde von Mitarbeitern des
Museums und Oidhreacht Chorca Dhuibhne recherchiert und verfasst, und
wir hoffen, ähnliche Studien dieser Art von Zeit zu Zeit zu veröffentlichen.
Wanderroutenführer
Drei Wanderroutenführer wurden im Mai 2009 dank
der grosszügigen Hilfe des Ministeriums für Kunst, Sport und
Tourismus herausgebracht. Alle drei Wanderrrouten beginnen und enden
am Museum und führen durch die unterschiedlichen Ortsteile von
Baile an Fheirtéaraigh entlang einiger Stätten von archäologischem
und ähnlichem Interesse. Im Rahmen der Heritage Week 2009 führten
Mitarbeiter des Museums je eine der Wanderungen. Eine ähnliche
Aktion ist für kommende Heritage Week- Veranstaltungen geplant.
Cosán na Naomh – Der Heiligenpfad
Die Pilgerroute, Cosán na Naomh (Heiligenpfad),
die sich durch die Halbinsel Dingle schlängelt und ehemals bis
zur Spitze Mount Brandons führte, hat höchstwahrscheinlich
ihren Ursprung in vorchristlicher Zeit. Mount Brandon (früher Sliabh
nDaidche genannt) ragt hoch über die Halbinsel Dingle hinaus und
war für die Bevölkerung schon zu Urzeiten von enormer Bedeutung.